Mittwoch, 7. März 2018


CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

08. MÄRZ
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien ausgestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und Interessenten sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

GEBETE ZUR FASTENZEIT

BUSSKANON DES HL. ANDREAS VON KRETA
8. Ode: Die Propheten und die Frohbotschaft
Den ewigen König, den die Engel verherrlichen* und vor dem Cherubim und Seraphim erzittern,* Dich lobe, preise und erhebe jeder,* der lebt und atmet,* die ganze Schöpfung in alle Ewigkeit. Kehrvers: Ehre sei Dir, unser Gott,* Ehre sei Dir! 1. O mein Erlöser, hab Erbarmen mit mir Sünder.* Wecke mich, damit ich mich bekehre.* Nimm meine Reue an und gewähre mir Gnade,* wenn ich zu Dir rufe: „Gegen Dich allein habe ich gesündigt“. 2. Elija wurde im Feuerwagen von der Erde in den Himmel empor gehoben,* wie getragen von seinem Eifer für Gott.* Diese Himmelfahrt gibt auch uns zu denken 3. Elischa, der den Mantel des Elija empfangen hatte,* erhielt eine doppelte Gnade von Gott.* Hast du nicht wegen deiner Lauheit ähnliche Gnaden versäumt? 4. Einst unterbrachen die Wasser des Jordan ihren Lauf,* als Elischa mit dem Mantel des Elija auf sie schlug.* Hast du denselben Glauben? 5. Die Schunemiterin gewährte* in ihrer Güte dem Gerechten Gastfreundschaft.* Nimm auch du den Fremden und den Pilger auf,* damit du nicht weinend vor der Wohnung des Bräutigams bleiben mußt. 6. Hast du die Niederträchtigkeit eines Gehasi nachgeahmt,* so entsage wenigstens am Ende deines Lebens deiner Gier. 7. Usija wurde durch den Aussatz bestraft.* Hast nicht auch du an Unheil gedacht* und Unrecht getan?* Lasse, was du hast, und geh den Weg der Reue. 8. Von den Einwohnern Ninives habe ich gehört,* die vor Gott Buße taten in Sack und Asche.* Gewähre mir, o Herr, ihrem Beispiel zu folgen. 9. Einst weinte und klagte Jeremia* auf dem Grund einer Zisterne.* Er vergoß seine Tränen über die Stadt Zion.* Nimm dir seine Trauer als Vorbild,* und du wirst Vergebung erlangen. 26 10. Da er die Bekehrung der Einwohner von Ninive voraussah,* floh Jona nach Tatschisch.* Als Prophet wußte er um die unendliche Barmherzigkeit seines Gottes. 11. Du weißt, wie Daniel in der Grube* den Rachen der Löwen verschloß,* und wie Asarja und seine Geführten mit ihrem Glauben* die glühenden Flammen des Feuerofens erstickten. 12. Alle Vorbilder des Alten Bundes* hast du gesehen.* Folge den Spuren der Gerechten,* vom Beispiel der Sünder aber wende dich ab. 13. O du mein Retter und mein gerechter Richter,* hab Erbarmen mit mir,* erlöse mich von dem Feuer,* das ich für meine Sünden verdienen würde.* Gewähre mir vor dem Ende meiner Tage die Gnade der liebenden Reue. 14. Wie der Schächer rufe ich:* „Herr gedenke meiner“.* Wie Petrus weine ich bitterlich.* Wie der Zöllner seufze ich:* „Vergib mir, mein Gott“.* Wie die Sünderin salbe ich Dich mit meinen Tränen.* Nimm mein Flehen an wie einst das der kanaanäischen Frau. 15. O Herr, du bist der wahre Arzt.* Pflege meine kranke Seele.* Gieße in meine Wunden Salbe, Öl und Wein.* Gewähre mir den Balsam der Reue und die Tränen der Zerknirschung. 16. Wie die kanaanäische Frau rufe ich zu Dir:* „Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!“* Wie die an Blutfluß erkrankte Frau* berühre ich Deinen Mantel.* Und wie Maria weine ich mit Dir über Lazarus. 17. O Erlöser, indem ich Dir das Haupt* mit dem Öl meiner bereuenden Liebe salbe* bitte ich Dich wie die Sünderin:* Nimm an mein Gebet,* und schenke mir die Vergebung all meiner Sünden. 18. Obwohl ich um Deine große Liebe weiß,* habe ich Dich so tief verwundet, o mein Retter.* Nimm dennoch meine Reue an* und den Ruf meiner Liebe.* Gegen Dich allein habe ich gesündigt,* ich habe getan was Dir miß- fällt. 19. O Guter Hirte,* suche mich wie das verlorene Schaf.* Beschütze mich vor dem reißenden Wolf* und gib, daß ich auf deine Stimme höre. 20. Furchterregend wirst Du zum Gericht erscheinen, o Christus.* Deine Herrlichkeit wird über uns erstrahlen.* Die ganze Erde wird beim Anblick Deiner Majestät von Ehrfurcht ergriffen sein. Heilige Maria von Ägypten, bitte für uns. O Maria von Ägypten,* erleuchtet von der Mutter des Lichtes, das keinen Abend kennt,* wurdest du der Finsternis entrissen.* Du hast die Gnade des Heiligen Geistes empfangen.* Erleuchte die Gläubigen, die dich loben. Heilige Maria von Ägypten, bitte für uns. 27 Der heilige Zosimas war von Erstaunen ergriffen,* als er das Wunder sah,* das in dir geschehen ist,* o Maria von Ägypten.* Er betrachtete einen Engel in der Gestalt eines Menschen* und lobte Christus von Ewigkeit zu Ewigkeit. Heiliger Andreas von Kreta, bitte für uns. Heiliger Andreas und all ihr Heiligen Gottes,* die ihr voll Vertrauen zum Herrn sprechen könnt,* entreißt uns der Sünde durch euer Gebet,* damit wir die Herrlichkeit Gottes besingen. Lobpreisen wir den Vater und den Sohn* und den Heiligen Geist, den Herrn! Ewiger Vater, gleichewiger Sohn, Tröster Geist;* Vater des gütlichen Wortes,* Wort des ewigen Vaters,* lebensspendender Geist;* Heilige Dreifaltigkeit und Einheit zugleich, erbarme Dich meiner. Jetzt und allezeit* und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Reine Jungfrau und Mutter Gottes,* aufrichtig bitten wir auch dich,* denn aus deinem Blut wurde der königliche Purpur gewoben,* der Leib des Emmanuel.* Heilige Mutter Gottes, bitte für uns. 9. Ode: Christus, der Retter Magnifikat P: Gottesgebärerin und Mutter des Lichtes! Mit Lobgesang preisen wir dich selig! V: Meine Seele preist die Größe des Herrn,* und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit Seiner Magd hat Er geschaut.* Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,* und Sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht* über Alle, die Ihn fürchten. Er vollbringt mit Seinem Arm machtvolle Taten,* Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind. Er stürzt die Mächtigen vom Thron* und erhebt die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt Er mit Seinen Gaben,* und läßt die Reichen leer ausgehn. Er nimmt sich Seines Knechtes Israel an* und denkt an Sein Erbarmen, das Er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Hirmos 9 O unvermählte Mutter Gottes, jungfräulich hast Du empfangen und auf unaussprechliche Weise hast Du geboren. Gott wird Mensch und erneuert die 28 Gesetze der Natur. Alle Generationen preisen Dich, in rechtem Glauben, als Mutter und Braut Gottes. Kehrvers: Ehre sei Dir, unser Gott,* Ehre sei Dir! 1.Verfinstert ist mein Geist,* geschwächt mein Leib,* ohne Urteilskraft mein Verstand.* Mein Ende naht, ich liege im Sterben.* Was werde ich tun,* wenn ich vor Deinem Gericht erscheine? 2. Du hast mir, o Herr, die Mahnung des Mose vor Augen gestellt* und die ganze Heilige Schrift,* die Geschichte der Gerechten und Ungerechten.* Durch meine Sünden habe ich die letzteren und nicht die ersteren nachgeahmt. 3. Für mich, o Herr, blieb das Gesetz ohne Wirkung* und das Evangelium ohne Frucht.* Ich habe die Heilige Schrift vernachlässigt.* Die Worte der Propheten und Heiligen haben mich nicht gerührt.* Meine Wunden haben sich vermehrt und kein Arzt konnte mich heilen. 4. Die Beispiele des Neuen Testaments* laden uns zur Reue und Umkehr ein.* Die Gerechten spornen uns an zur Heiligkeit.* Dem Weg der Sünder wollen wir nicht folgen.* Das Fasten und das Gebet, die Demut und die Wachen,* öffnen unser Herz für den Herrn. 5. Der ewige Sohn des Vaters ist Mensch geworden.* Er hat die Dirnen und die Zöllner zur Umkehr gerufen.* Beeile dich, o Mensch,* denn das Tor zum Himmelreich steht offen.* Eintreten werden die,* die ihr Leben nach dem Evangelium ausrichten.
*
Dir singen wir, o Mutter Gottes,* dich preisen wir, dich verehren wir,* denn die zweite Person der Heiligsten Dreifaltigkeit hast du geboren,* deinen Sohn und deinen Gott;* und den Himmel hast du uns hier auf Erden geöffnet.* Heilige Mutter Gottes, bitte für uns.

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
08. - MÄRZ – Zu Antinoë, einer Stadt Ägyptens, der Heimgang der heiligen Blutzeugen Apollónius, eines Diakons, und Philémon. Sie wurden gefangengenommen und man führte sie vor den Richter. Als sie sich standhaft weigerten, den Götzenbildern zu opfern, durchbohrte man ihnen die Fersengelenke und sie wurden durch die Stadt geschleift. Schließlich wurden sie mit dem Schwert getötet und vollendeten so ihr Martyrium. - Am gleichen Orte das Leiden des heiligen Statthalters Ariánus, des heiligen Theóticus und dreier Gefährten. Der Richter ließ sie ins Meer versenken, ihre Leiber brachten Delphine ans Gestade. - Zu Karthago der heilige Póntius. Er war Diakon des seligen Bischofs Cyprianus und teilte bis zu dessen Heimgang mit ihm die Verbannung. Über sein Leben und Leiden hat er auch ein vortreffliches Buch geschrieben. Da er auch selbst in seinen Drangsalen stets den Herrn verherrlichte, verdiente er sich die Krone des Lebens. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

29. Kapitel Die Wiederaufnahme von Brüdern
Es kann sein, dass ein Bruder eigenmächtig das Kloster verlässt und später wieder zurückkehren will. In diesem Fall verspreche er zuerst gründliche Besserung von dem Fehlverhalten, das zum Austritt geführt hat. Danach werde er aufgenommen, aber als letzter eingereiht; dadurch wird seine Demut geprüft. Wenn er wieder austritt, werde er noch zweimal in dieser Weise aufgenommen. Er muss aber wissen, dass es danach keine Rückkehr mehr gibt.
30. Kapitel Strafe bei Mangel an Einsicht
Nach Alter und Einsicht muss es unterschiedliche Maßstäbe geben. Daher gelte: Knaben und Jugendliche oder andere, die nicht recht einsehen können, was die Ausschließung als Strafe bedeutet, sollen für Verfehlungen mit strengem Fasten oder mit kräftigen Rutenschlägen bestraft werden. Sie sollen dadurch geheilt werden.

31. Kapitel Der Cellerar des Klosters
08. MÄRZ – Als Cellerar des Klosters werde aus der Gemeinschaft ein Bruder ausgewählt, der weise ist, reifen Charakters und nüchtern. Er sei nicht maßlos im Essen, nicht überheblich, nicht stürmisch, nicht verletzend, nicht umständlich und nicht verschwenderisch. Vielmehr sei er gottesfürchtig und der ganzen Gemeinschaft wie ein Vater. Er trage Sorge für alles. Ohne die Weisung des Abtes tue er nichts; an seine Aufträge halte er sich. Er mache die Brüder nicht traurig. Falls ein Bruder unvernünftig etwas fordert, kränke er ihn nicht durch Verachtung, sondern schlage ihm die unangemessene Bitte vernünftig und mit Demut ab. Er wache über seine Seele und denke immer an das Apostelwort: "Wer seinen Dienst gut versieht, erlangt einen hohen Rang." (1Tim 3,13) Um Kranke, Kinder, Gäste und Arme soll er sich mit großer Sorgfalt kümmern; er sei fest davon überzeugt: Fr sie alle muss er am Tag des Gerichtes Rechenschaft ablegen. Alle Geräte und den ganzen Besitz des Klosters betrachte er als heiliges Altargerät. Nichts darf er vernachlässigen Er sei weder der Habgier noch der Verschwendung ergeben. Er vergeude nicht das Vermögen des Klosters, sondern tue alles mit Maß und nach Weisung des Abtes.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
Nachtrag zum 07. MÄRZ – In Heisterbach der selige Mönch Gottschalk, Edler von Volmundstein. Er war ein Mitbruder des seligen Caesarius von Heisterbach. Vor seinem Eintritt in Heisterbach, war er Domherr in Köln.

Der selige Mönch Petrus in Bonnevaux. Er war der Vater des seligen Petrus II., Erzbischof von Tarentaise. ( Nach dem Menologium von P. Adolf Dietrich S.O.Cist.)

In England das heroische Hinscheiden folgender Äbte und Mönche des hl. Cistercienserordens, die alle der Bosheit und Mordgier des Königs Heinrich VIII. zum Opfer fielen: Abt Johannes Harrison von Kirkstead, mit den Mönchen, Richard Wade, Wilhelm Swale und Heinrich Jenkinson; - Johannes Pasley, Abt von Whalley mit den Mönchen, Wilhelm Haydock und Richard Eastgate; - Thomas Bolton, Abt von Sawley; Adam Selbar, Abt von Jervaulx; - Wilhelm Thirsk, Abt von Fountains Abbey und Wilhelm Moreland, Mönch von Louth Park Abbey; - Robert Hobbes, Abt von Woburn Abbey mit den Mönchen Rudolph Barnes und Laurentius Blonham.

Es sei hier auch des hl. Thomas von Aquin gedacht, der im Kloster Fossanuóva S.O.Cist. seine reine Seele dem Schöpfer übergab, nachdem er in der Nähe dieses Klosters verunglückt war. Fünf Talente hatte er vom Herrn empfangen, weitere fünf hat er dazu gewonnen. So ist er als guter und getreuer Knecht in die Freude seines Herrn eingegangen.

08. MÄRZ – Ewiges Gedenken an den seligen Vinzenz Kadlubek, Erzbischof von Krakau. Er verzichtete auf das Amt des Erzbischofs und nahm das Ordenskleid in der Abtei Jedrzejow. Fünf Jahre hat er dann noch die Mitbrüder durch ein gottseliges Leben erbaut. Er ist der erste Geschichtsschreiber seines Landes.

Zu Clairvaux der heilige Gerhard, ein Martyrer seines Amtes. Er war zuerst Mönch und dann Abt von Fossanova. 1161 wurde er Abt von Clairvaux. Unter ihm wurde der hl. Bernhard heiliggesprochen. Er ließ es sich sehr angelegen sein, den Geist des hl. Vaters lebendig zu halten. Bei einer Visitation in Igny wurde er von einem verkommenen Mönch, den er zurechtweisen mußte, erschlagen. Papst Clemens XI.
erlaubte die Feier seines Gedächtnisses am heutigen Tage.
( Nach dem Menologium von P. Adolf Dietrich S.O.Cist.)

Im Kloster Holga bei Burgos die selige Nonne Berengaria, Tochter des Königs von León.

Gedenken an die selige Carentia, Äbtissin im Cistercienserinnenkloster von Piacenza.

KLEINES MENOLOGIUM
DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
08. MÄRZ – Gedächtnis des seligen Eddo. Der hl. Pirmin bestellte ihn als Abt der Reichenau. 734 wurde der sel. Eddo Bischof von Straßburg. Dort führte er die Reformen des hl. Bonifatius durch. 762 verwandelte er eine Mönchskolonie in das Kloster Ettenheimmünste nach der Regel des hl. Vaters Benedikt. Am 8. März 776 ging er ein in die ewigen Freuden.
LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - FEBRUAR - nach der Ordnung von 1963
08. MÄRZ – Fer. 5 – de ea – Vigil. 3 lect. - RR 7, 8, 9 de Dom. 3 Quadrag. Iste est…, Dixit Ruben…, Merito haec…- Laud. Com. B.M.V.- Mis. fer. 5 p. Dom. 3 Quadrag. - sine Gl. - or. una – nec Tractus – Praef. de Quadragesima - Oratio super populum - Vesp. de fer. - Com. QUAT. MART. Isti sunt sancti…& B.M.V. -

08. - violett - Donnerstag - de ea ( Ferialtag ) - in Vigil: 3 lect. - Responsorien 7, 8, 9 vom 3. FASTENSONNTAG Iste est…, Dixit Ruben…, Merito haec…- in Laudes Com. B.M.V.- in missa: Donnerstag n. 3. FASTENSONNTAG - 1 Oration - kein Tractus - Präf. de Quadragesima - Oratio super populum - Vesp. vom Tag - Com. der HLL. VIERZIG MARTYRER Isti sunt sancti…& B.M.V.-

HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE
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