Samstag, 3. Februar 2018

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

04. FEBRUAR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien ausgestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und Interessenten sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
04. FEBRUAR – Der heilige Bischof und Martyrer Polycarp. Seiner gedenkt man am sechsundzwanzigsten Januar. - Zu Fossombróne die heiligen Blutzeugen Aquilínus, Géminus, Gelásius, Magnus und Donátus. - In Thmuis, einer Stadt in Ägypten das Leiden des heiligen Bischof Philéas und des Tribunen Philorómus in der Verfolgung des Dioklétian. Da sie dem Vorbild ihres Hirten folgen wollten errang mit ihnen eine ungezählte Schar von Gläubigen aus derselben Stadt durch das Martyrium den Siegeskranz, so wird im achten Buch der Kirchengeschichte berichtet. - Zu Troyes in Frankreich der heilige Priester und Bekenner Aventínus. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS


7. Kapitel – Die Demut - Fortsetzung -

04. FEBRUAR – Die siebte Stufe der Demut: Der Mönch erklärt nicht nur mit dem Mund, er sei niedriger und geringer als alle, sondern glaubt dies auch aus tiefstem Herzen. Er erniedrigt sich und spricht mit dem Propheten: "Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, der Leute Spott. vom Volk verachtet. Ich habe mich erhöht und wurde erniedrigt und zunichte." "Gut war es für mich, daß du mich erniedrigt hast; so lerne ich deine Gebote." 


MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS

04. FEBRUAR – Zu Heisterbach der ehrwürdige Mönch Christian, in der Welt Knappe eines Ritters. Im Kloster Knappe der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria, der er in Einfalt und demütiger Bußgesinnung diente.

In der Schweiz im Kloster Gnadenthal, die heilige Äbtissin Agnes von Büren. Sie wurde 1407 heiliggesprochen. Ihr Grab war durch die Jahrhunderte Ziel von Wallfahrern.

Menologium Cisterciense oder kurtzbegrieffene Lebensverfassung....1731 im Original:
In Teuschland die Beysetzung des Seeligen Christiani München in dem Closter Hemmenrod, welcher viele Gnaden-Gaaben und Erleuchtungen vom Himmel überkommen / wie auch vielmahls Christum der Welt Heyland / die Allerseeligste Himmels-Königin / samt anderen heiligen Engeln zu sehen / und mit denenselben freundlichst zu reden gewürdiget worden; Ihme ist auch in einer schweren Kranckheit nicht nur allein Christus der HERR mit seiner Jungfräulichen Mutter in weissem Cistercienser-CucuIIen / oder Chor-Kleidern erschienen / sondern haben zugleich mit demselben abwechslend die Noras Canonicas abgebethet; welcher nicht lang hernach in Dero Hände seine fromme Seel auffgegeben.
 KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
04. FEBRUAR – Der heilige Rimbert war ein Flame, * um 830. Er war Oblate im Kloster Thurholt, der hl. Ansgar war sein Lehrer. Mit ihm war er ab 852 als Glaubensbote in Schweden tätig, dort stand er der Zelle Sigunta vor. Er wurde 865 der Nachfolger als Erzbischof von Bremen-Hamburg. Da er nur Diakon war, erhielt er die Konsekration durch Bischof Liutbert von Mainz. In Corvay legte er dann seine Ordensprofess ab. Im Dezember 865 übersandte ihm Papst Nikolaus I. das Pallium.
Gedenken an den seligen Wigbert, von Geburt ein Flame ( * um 900 ). Er gründete aus eigenem Vermögen das Kloster Gembloux bei Charleroi. Später wurde er Mönch in Gorze. Als die Ungarn in Lothringen einfielen, predigte er ihnen das Evangelium und bekehrte manche.
LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - FEBRUAR -
nach der Ordnung von 1963
04. - Viol. - DOM. SEXAGESIMA – Mis. sine Gl. - or una – Tractus – Cr. - Praef. de SS. Trinitate - Vesp. de Dom. - sine com. -

04. - violett – Dominica - SEXAGESIMA - in Laudes keine Com.- in missa: kein Gloria - 1 Oration - Tractus - Credo - Präf. de SS. Trinitate - Vesp. vom Sonntag - keine Com. -

HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE
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