Samstag, 27. Januar 2018

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

28. JANUAR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien ausgestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und Interessenten sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
28. JANUAR – Der Sonntag Septuagesima - In Lausanne der heilige Amedeus, der erste Abt von Hautecombe, zugehörig dem Orden der Cistercienser. Später wurde er Bischof von Lausanne. Er ragte hervor durch Frömmigkeit, Bildung und durch außerordentliche Verehrung der allerseligsten Jungfrau Maria. - Zu Rom das zweite Gedächtnis der Agnes. - In Apollónia die heiligen Martyrer Thyrsus, Léukius und Kallínikus. Sie wurden zur Zeit des Kaisers Décius auf mannigfache Weise gefoltert. Thyrsus und Kallínikus wurden enthauptet. Léukius aber wurde von einer himmlischen Stimme gerufen und gab den Geist auf. So beschlossen sie alle ihr Martyrium. - Zu Alexandria der heilige Cyríllus, Bischof dieser Stadt. Er war ein ruhmvoller Streiter für den katholischen Glauben. - Im Kloster Moutier-Saint-Jean das Hinscheiden des heiligen Abtes Johannes, er war ein Mann Gottes. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS


7. Kapitel – Die Demut - Fortsetzung -

28. JANUAR – Den Eigenwillen zu tun, verwehrt uns die Schrift, wenn sie sagt: "Von deinem Willen wende dich ab!" Da aber Gottes Wille in uns geschehe, darum bitten wir ihn im Gebet. Mit Recht werden wir also belehrt, nicht unseren Willen zu tun, sondern zu beachten, was die Schrift sagt: "Es gibt Wege, die den Menschen richtig scheinen, die aber am Ende in die Tiefe der Hölle hinabführen." Ebenso zittern wir vor dem Wort, das von den Nachlässigen gesagt ist: "Verdorben sind sie und abscheulich geworden in ihren Gelüsten."

LOQUAMUR DE ORDINE NOSTRO
Wer noch das unverdiente Glück hatte, die authentische monastische Liturgie in Missa et Officio jahrelang zu feiern, weiß, welch´geistlichen Kahlschlag die rabiaten liturgischen & disziplinären Reformen der Cistercienser von der strengen Observanz verursacht haben. Die Cistercienser der Observantia Communis waren da erheblich zurückhaltender. Die Initiative eines Abtes, die alten Oberservanzen der Cistercienser aufleben zu lassen sind ohne Führung des Hl. Geistes nicht denkbar, man denke nur an die relative Jugend des Abtes Josef. Die hll. Väter Alberich, Stephanus und Bernhard werden ihre helle Freude haben und werden das Vorhaben mit ihrer Fürbitte begleiten. Abt und Konvent von Mariawald, ihr werdet in die Ordensgeschichte eingehen. Friede und Segen sei Euch. Bernhard
So hat der DVDZ ( Der Verfasser dieser Zeilen ) am 4. Dezember 2008 in Orden online geschrieben. - Steht man nun vor dem Ende dieser Reform und vor dem Ende der Abtei Mariawald?? Mariawald wurde zweimal durch politische Gewalt aufgehoben: Am 2. April 1795 – einmal für Jahre durch den Kulturkampf in seiner Existenz bedroht oder zumindest für Jahre in seiner Entwicklung ausgebremst und 1941. Diese politischen Kräfte, die das Kloster bedrängten, waren glaubenslos. Nun droht die dritte Auflösung von geistlicher Gewalt. Der glaubenstreue Katholik steht fassungslos vor diesem Geschehen. Sind wir die Zeitgenossen der Geschehnisse, welche die Gottesmutter in La Salette so voraussagte: “Rom wird den Glauben verlieren und Sitz des Antichrists werden.” Das sind klare und schreckliche Feststellungen über die Zukunft der Kirche. Glaubenstreue Ordensleute, Priester und Gläubige werden sich auf diese Situation einstellen müssen. Ob die vielen Opfer und Gebete noch eine Möglichkeit des Weitermachens in Mariawald erwirken werden, wird die nahe Zukunft zeigen. Wenn die Gebete nicht erhört werden, müssen wir uns dem starken Arm des Herrn unterwerfen: Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.


MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS

28. JANUAR – Der heilige Amedeus, Bischof von Lausanne. Er entstammte einem savoyischen Adelsgeschlecht und war auch mit den Staufern verwandt. Vom hl. Bernhard hat er das Ordenskleid empfangen und wurde Abt von Hautecombe. Er hinterließ acht Predigten auf die allheilige Gottesmutter.

Der selige Richard wurde 1152  der zweite Abt des Kloster Vaucelles. Er förderte die Disziplin der Mönche und vermehrte durch Erwerb von Ländereien den Wohlstand des Klosters. Gerühmt wurden seine Weisheit, Freundlichkeit, Anspruchslosigkeit und der Ernst seiner Religiosität.

In Deutschland die Kirchweihe unserer Lieben Frau von Heisterbach durch den hochwürdigsten Bischof Wizlino.

KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
28. JANUAR – Gedenken an den seligen Odo. Als Weltmensch widmete er sich dem Kriegsdienst. Nach seiner Bekehrung wurde er Mönch in Corbie. Als Abt Ratbert zum Rücktritt gezwungen wurde, trat er an seine Stelle. 861 wurde der selige Odo Bischof von Beauvais. Eine hervorragende Leistung war die Wiedererrichtung der von den Normannen zerstörten Abtei Saint-Lucien in Beauvais.
Gedächtnis des seligen Mönchs Richard. Er war Cistercienser im Kloster Dundrennan in Schottland. Er unternahm eine Pilgerfahrt, um die Reliquien des hl. Bonifatius zu verehren. Er wollte noch weitere hl. Stätten besuchen, aber bei einem Besuch einer Abtei der schwarzen Mönche nahe Groningen blieb er dort und wurde Sakristan.
LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - JANUAR -
 nach der Ordnung von 1963
28. - Viol. - Dom. in SEPTUAGESIMA – Mis. sine Gl. - or. una – Tractus - Cr. Praef. de SS. Trinitate - Vesp. de Dom. - sine Com.

N.B. 1. Der Traktus wird in der Septuagesimazeit nur an Sonntagen und Festen gebetet. An Ferialtagen fällt er aus.

2. An den Sonntagen der Vorfastenzeit tragen die Leviten Tunika und Dalmatik.


28. - violett - Dominica – SEPTUAGESIMA - in Laudes: keine Com.- in missa: kein Gloria - 1 Oration - Tractus - Credo - Präf. de SS. Trinitate - Vesp. vom Sonntag - keine Com. -

HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE
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