Samstag, 18. November 2017

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

19. NOVEMBER

PATET PORTA MAGIS COR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien ausgestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und andere Gäste sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
19. NOVEMBER Der Heimgang des heiligen Papstes und Blutzeugen Pontianus. Er wurde zusammen mit dem Priester Hippolytus vom Kaiser Alexander nach Sardinien verbannt. Dort wurde er mit Knütteln totgeschlagen und erlitt so das Martyrium. Sein Leib wurde vom heiligen Papst Fabianus nach Rom gebracht und im Coemeterium des Callistus beigesetzt. - Zu Marburg in Deutschland das Hinscheiden der heiligen Witwe Elisabeth, der Tochter des Ungarnkönigs Andreas. Sie war ständig auf Werke der Nächstenliebe bedacht, bis sie zum Herrn einging im Glanz von Wunderzeichen. - In Rom, an der Via Appia, der Heimgang des heiligen Priesters und Martyrers Maximus. Er litt in der Verfolgung des Valerianus und wurde an der Seite des heiligen Sixtus beigesetzt. - Der heilige Bischof Crispinus, ihm wurde in der Stadt Ecija ( Spanien ) das Haupt abgeschlagen. So erlangte er den Ruhm des Martyriums. - Bei Vienne in Frankreich die heiligen Martyrer Severinus, Exsuperius und Felicianus. Als ihre Leiber nach langen Jahren auf ihre Offenbarung hin gefunden wurden, bargen Bischof, Klerus und Volk der Stadt sie unter großer Feierlichkeit und setzten sie in würdiger Weise bei. - Am gleichen Tage der heilige Diakon Faustus aus Alexandria. Als Bekenner erreichte er ein hohes Alter. In der Fülle seiner Tage wurde er noch mit dem Schwert hingerichtet und vollendete so seinen Lauf im Martyrium. - Zu Autun der heilige Bischof Simplizius. - Zu Tours der heilige Odo, Abt von Cluny. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Märtyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.
LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

Kapitel 41 – Die Mahlzeiten
19. NOVEMBER – Vom heiligen Osterfest bis Pfingsten halten die Brüder zur sechsten Stunde die Hauptmahlzeit und nehmen am Abend eine Stärkung zu sich. Doch von Pfingsten an sollen die Mönche während des ganzen Sommers am Mittwoch und Freitag bis zur neunten Stunde fasten, wenn sie keine Feldarbeit haben und die Sommerhitze nicht zu sehr drückt. An den übrigen Tagen nehmen sie die Hauptmahlzeit zur sechsten Stunde ein. Die sechste Stunde für die Hauptmahlzeit wird auch beibehalten, wenn die Brüder auf dem Feld arbeiten oder die Sommerhitze unerträglich ist; der Abt sorge dafür. Überhaupt regle und ordne er alles so, dass es den Brüdern zum Heil dient und sie ohne einen berechtigten Grund zum Murren ihre Arbeit tun können. Vom September bis zum Beginn der Fastenzeit essen sie nur zur neunten Stunde. Vom Beginn der Fastenzeit bis Ostern halten sie die Mahlzeit erst am Abend. Die Vesper aber wird so angesetzt, dass man bei Tisch kein Lampenlicht braucht. Vielmehr muss alles noch bei Tageslicht fertig werden. Auch zu anderen Jahreszeiten werde die Stunde für das Abendessen oder für die Hauptmahlzeit so gewählt, dass alles bei Tageslicht geschehen kann.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
19. NOVEMBER – Zu Helfta, die heilige Nonne und Mystikerin Mechtild von Hackeborn. Mit sieben Jahren kam sie in das Kloster Rodersdorf bei Halberstadt. Dort war ihre ältere Schwester Gertrud von Hackeborn bereits Nonne. Später wurde diese Äbtissin des Klosters und siedelte mit dem Konvent nach Helfta um. Mechthild war die Lehrerin der hl. Gertrud, sie leitete die Klosterschule und war Kantorin des Klosters. Später erhielt die hl. Gertrud den Auftrag, die Schauungen der hl. Mechthild aufzuzeichnen. Mit der hl. Gertrud ist sie die Begründerin der Herz – Jesu Verehrung. Das Dreigestirn, die hl. Gertrud, die hl. Mechthild von Hackeborn und Mechthild von Magdeburg haben die Kirche durch ihr mystisches Leben erleuchtet.
In Eberbach in Deutschland der selige Konversbruder Anian. Ein Mann großer Heiligkeit. Ihm war die Gabe gegeben, Kranke durch Handauflegung von ihren Leiden zu befreien. Dadurch entstand viel Unruhe im Kloster, so daß der Abt dem Bruder befahl, die Heilungen zu unterlassen. Demütig hat er diesem Befehl gehorcht.
KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
19. - NOVEMBER – In Burgund der heilige Odo, zweiter Abt von Cluny. Im Alter von 30 Jahren trat er in das Kloster Baume ein ( Baume-les-Messieurs ). Odo brachte 100 Bücher mit, die der Grundstock der Klosterbibliothek wurden. 924 ging er in das vom hl. Berno gegründete Kloster Cluny. Hier wurde er zum Priester geweiht und nach Bernos Tod 927 der zweite Abt - gleichzeitig auch in den Klöstern in Déols und Massay. 931 erwirkte Odo von Papst Johannes XI. für Cluny die Privilegien der freien Abtswahl, Mönche anderer Klöster aufnehmen und andere Klöster ganz übernehmen zu können; damit wurde er zum eigentlichen Begründer der Reform von Cluny. Der hl. Odo fand seine letzte Ruhestätte in Tours.
Gedächtnis des seligen Totto, in der Welt ein Gaugraf. Er stiftete nach 764 zusammen mit seinem Vater Silach und seinen Brüdern das Kloster Ottobeuren. Es wurde von Mönchen des Klosters St. Gallen und von der Reichenau besiedelt. Der selige Totto wurde der erste Abt.
LITURGISCHER KALENDER O. Cist.
NOVEMBER nach der Ordnung von 1963
19. - Vir. - Dom. VI post Epiphan. ( IV Nov ) Laud. Com. B.M.V.- mis. Gl. - or una – Cr. - Praef. de SS. Trinitate - Vesp. de Dom.– sine Com.-

19.- grün - Sonntag - 6. NACHGEHOLTER SONNTAG NACH ERSCHEINUNG ( IV Nov ) - in missa: Gloria - 1 Oration - Credo - Präf. de SS. Trinitate - Vesper vom Sonntag – keine Com.-
HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE
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