Sonntag, 17. Dezember 2017

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

18. DEZEMBER

PATET PORTA MAGIS COR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien ausgestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und andere Gäste sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
18. DEZEMBER Zu Philippi in Mazedonien der Heimgang der heiligen Martyrer Rufus und Zosimus. Sie gehörten zu jenen Jüngern, durch die einst die erste Gemeinde bei den Juden und Heiden gegründet wurde. Von ihrem glücklichen Kampf spricht der heilige Polykarp in seinem Brief an die Philipper. - In Afrika der heilige Martyrer Moyses. - Zu Tours der heilige Bischof Gratian. Er wurde von Rom aus zum ersten Bischof dieser Stadt bestellt und entschlief im Herrn, durch viele Wunder verherrlicht.- Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

Kapitel 63 Die Rangordnung in der Gemeinschaft

18. DEZEMBER – Die Rangordnung im Kloster halte man so ein, wie sie sich aus dem Zeitpunkt des Eintritts oder aufgrund verdienstvoller Lebensführung ergibt und wie sie der Abt festlegt. Der Abt bringe jedoch die ihm anvertraute Herde nicht in Verwirrung. Er treffe keine ungerechte Verfügung, als könnte er seine Macht willkürlich gebrauchen, sondern er bedenke immer, dass er über all seine Entscheidungen und all sein Tun Gott Rechenschaft geben muss. Entsprechend der Rangordnung also, die er festlegt oder die ihnen von selber zukommt, sollen die Brüder zum Friedenskuss und zur Kommunion gehen, eine Psalm vortragen und im Chor stehen. Nirgendwo darf das Lebensalter für die Rangordnung den Ausschlag geben oder sie von vornherein bestimmen, haben doch Samuel und Daniel, obgleich noch jung, Gericht über die Ältesten gehalten. Außer denen also, die der Abt, wie gesagt, nach reiflicher Überlegung, voranstellt oder aus bestimmten Gründen zurücksetzt, sollen alle Übrigen den Platz einnehmen, der ihrem Eintritt entspricht. Wer zum Beispiel zur zweiten Stunde ins Kloster kam, muss wissen, da er Jünger ist als jener, der zur ersten Stunde des Tages gekommen ist, welches Alter oder Stellung er auch haben mag. Die Knaben aber sollen in allem und von allen zur Ordnung angehalten werden.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
18. DEZEMBER – Das Gedächtnis an den seligen Petrus, Abt von Pontigny. Später wurde er zum Abt von Citeaux gewählt und danach wurde er Bischof von Arras. Viele Sorgen und körperliche Belastungen haben ihn gesundheitlich zerrüttet. So zog er sich nach Citeaux zurück, wo er im Herrn verschieden ist.

In Belgien der selige Wigbert, Konversbruder im Frauenkloster Nazareth zu Lierre. Durch seine Herzensdemut und unermüdlichem Arbeitseifer gehört er zu den Zierden des Ordens. ( Nach dem Menologium von P. Adolf Dietrich S.O.Cist.)
KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
18. DEZEMBER – Gedenken an den seligen Desideratus / Desiderius. Mönch in Fontenelle - Saint Wandrille. Ging ein in die ewige Ruhe um 700)
LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - DEZEMBER -
nach der Ordnung von 1963
18. - Viol. - Fer. 2 De ea – Vigil. 3 lect.- RR. 1, 2, 3 Dom. 3 Adv. Ecce apparebit..., Bethlehem..., Qui venturus...- Laud. Com. B.M.V.- mis. Dom. 3 Adv. - or. una nec Alleluja - Praef. de Adventu - Vesp. de fer. – Ant. O - O Adonai…- Com. B.M.V. Alma redemptoris mater -

18. - violett - MontagFer. II - de ea ( Ferialtag ) - in der Vigil 3 lect.- RR. 1, 2, 3 vom 3. Sonntag im Advent Ecce apparebit..., Bethlehem..., Qui venturus...- in Laudes Com. B.M.V.- in missa: vom 3. ADVENTSSONNTAG - kein Gloria - kein Allelujavers - Präf. de adventu - Vesp. vom Tag - O - ANTIPHON O Adonai...( extra stalla, zur Oration aber auf den Misericordien verbeugt ) - Com. B.M.V. Alma redemptoris mater -

HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE
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Samstag, 16. Dezember 2017

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

17. DEZEMBER

PATET PORTA MAGIS COR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien ausgestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und andere Gäste sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
17. DEZEMBERIm Orient bei der Stadt Eleutheropolis fünfzig heilige Martyrer. Sie wurden wegen des Glaubens an Christus von Sarazenen getötet. - Zu Marseille in Frankreich der heilige Lazarus, der Bruder der heiligen Maria Magdalena und Martha. Er ist es, von dem im Evangelium berichtet wird, daß der Herr Jesus ihn von den Toten auferweckte. - Am gleichen Tage die Übertragung des heiligen Martyrers und Bischofs Ignatius von Antiochia. Er wurde von Rom, nach Antiochien übertragen und im Zömeterium der Kirche vor dem Daphne Tor beigesetzt. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

Kapitel 61 Die Priester des Klosters

17. DEZEMBER – Wenn der Abt die Weihe eines Priesters oder Diakons erbitten will, so wähle er aus seinen Mönchen einen aus, der würdig ist den priesterlichen Dienst auszuüben. Der Geweihte aber hüte sich vor Überheblichkeit und Stolz. Er nehme sich nichts heraus und handle nie ohne Auftrag des Abtes. Er wisse ja, dass gerade er sich in der Zucht der Regel zu fügen hat. Das Priesteramt sei ihm kein Anlass, den Gehorsam und die Ordnung der Regel zu vergessen, sondern er schreite mehr und mehr zu Gott. Er nimmt stets den Platz ein, der seinem Eintritt ins Kloster entspricht, außer beim Dienst am Altar oder wenn ihn die Wahl der Gemeinschaft und der Wille des Abtes an einen höheren Platz stellen, weil seine Lebensführung es verdient. Doch wisse er, dass auch er sich an die Ordnung zu halten hat, die für Dekane und Prioren gilt. Nimmt er sich heraus, anders zu handeln, gelte er nicht mehr als Priester, sondern als Aufrührer. Und er ändert sich trotz wiederholter Mahnung nicht, so ziehe man noch den Bischof als Zeugen hinzu. Wenn er sich auch dann nicht bessert und seine Schuld klar zutage liegt, werde er aus dem Kloster gewiesen. doch nur, wenn er so widerspenstig ist, dass er sich nicht unterordnen und der Regel nicht gehorchen will.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
17. DEZEMBER – Der selige Lambert, Mönch von Vaucelles. Wegen seiner Liebe und Gefälligkeit gegen seine Mitbrüder, die ihn wie einen Vater ehrten, hatte er den Beinamen „Paternoster“.
In Altenberg der gottselige Mönch Heinrich. Er war zuvorderst Kanoniker an St. Kunibert in Köln. ( Nach dem Menologium von P. Adolf Dietrich S.O.Cist.)

KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
17. DEZEMBER – Gedenken an den seligen Eigil, Abt von Fulda und Nachfolger des hl. Sturmius. Er stammte aus Bayern und wurde in die Schule nach Fulda geschickt. Er blieb in Fulda und wurde daselbst Mönch.

LITURGISCHER KALENDER O. Cist. DEZEMBER  
nach der Ordnung von 1963
17. - Viol. - Dom. 4 Adv. (GAUDETE - mis. sine Gl. - or. una Praef. de Adventu - Vesp. de Dom. – Ant. O - O sapientia…- sine Com.-

17. - violett – Sonntag - 3. SONNTAG IM ADVENT (GAUDETE ) in missa: kein Gloria - 1 Oration - Credo - Präf. de Adventu - ( in der Konventmesse tragen die Leviten Tunika & Dalmatik ) - O - ANTIPHON zum Magn. O sapientia…( extra stalla, zur Oration aber auf den Misericordien verbeugt ) - keine Com.-

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MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
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Freitag, 15. Dezember 2017

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

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16. DEZEMBER

PATET PORTA MAGIS COR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien ausgestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und andere Gäste sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
16. DEZEMBER – Die heiligen drei Jünglinge Ananias, Azarias und Misael. Ihre Leiber ruhen in einer Höhle bei Babylon. - Zu Ravenna als heilige Martyrer der Offizier Valentinus, Navalis und Agricola. Sie erlitten den Tod für Christus in der Verfolgung des Maximianus. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.
LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

Kapitel 60 Die Aufnahme fremder Mönche


- Fortsetzung -
16. DEZEMBER – Hat der Abt einen solchen Mönch als vorbildlich erkannt, darf er ihm einen etwas höheren Platz zuweisen. Kommt der Abt bei Priestern und Klerikern, wie schon gesagt wurde, zu einem ähnlichen Urteil, darf er nicht nur einen Mönch, sondern auch sie an einen höheren Platz stellen, als es ihrem Eintritt entspricht. Der Abt hüte sich aber, jemals einen Mönch aus einem anderen bekannten Kloster ohne Einwilligung oder Empfehlungsschreiben seines Abtes in sein Kloster aufzunehmen, steht doch geschrieben: "Was du nicht selbst erleiden willst, das füg´ auch keinem anderen an!"

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
16. DEZEMBER – Der fromme Adam von Chambly, Bischof von Senlis, war wohl nicht Mönch, aber ein großer Wohltäter der Abtei Chalis. Dort fand er auch seine Ruhestätte.

Gedächtnis der seligen Barbara, Nonne in einem Kloster in der Toscana. Sie wurde von glaubenslosen Tätern um Christi willen von Pfeilen durchbohrt. ( Nach dem Menologium von P. Adolf Dietrich S.O.Cist.)

Menologium Cisterciense oder kurtzbegrieffene Lebensverfassung....1731 im Original: In dem Closter Alta-Cumba die Beysetzung des Seeligen Grafens in Saffoien und Maurianä, welcher die Beherrschung samt aller weltlichen Wollust verlassen / in dem von ihme erbauten Closter zu Alta-Cumba, das Cistercienser Ordens-Kleid angenomen/ und in selbigem mit grosser Heiligkeit gelebet; dem Gebeth ware er über alle Massen ergeben / seinen Leib aber hat er mit scharffen Disciplinen und Geißel-Streichen fast unauffhörlich geplaget/ und letztlichen an deme von ihm vorgesagten Tag und Stund / glückseelig im Herrn entschlaffen/ bey dessen Grab viele Wunder Zeichen geschehen.
KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
16. DEZEMBER – In Fulda der heilige Abt Sturmius, Apostel der Thüringer und Sachsen.
Gedenken an den seligen Helinward, Bischof von Minden.
In Weingarten der gottselige Abt Heinrich.

LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - DEZEMBER -
nach der Ordnung von 1963
16. - Alb. - Sabb. - DE B.M.V. - iii Lect.- Laud. Com. fer. Levabit...- mis. Gl. - or. 2 de fer. Praef. de Beata et Te in veneratione- Vesp. de seq. Dom. – sine Com.-

16. - weiß - Samstag - DE B.M.V. - iii Lect.- in Laudes Com. des Wochentages Levabit...- in missa: - Gloria - 2. Oration vom Wochentag - Präf. de Beata et Te in veneratione- Vesp. vom folg. Sonntag - keine Com.-

HINWEIS
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Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

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Donnerstag, 14. Dezember 2017

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

15. DEZEMBER

PATET PORTA MAGIS COR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien ausgestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und andere Gäste sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
15. DEZEMBER In Afrika der heilige Bischof und Bekenner Valerianus, er zählte mehr als achtzig Jahre. Auf sich allein gestellt, wurde er aus der Stadt gejagt und niemand durfte ihn fürderhin in Haus oder Hof wohnen lassen. So mußte er lange Zeit, halbbekleidet, auf der Straße unter freiem Himmel leben, bald beschloß er als Bekenner und Verteidiger der katholischen Wahrheit sein seliges Leben. - Im Gebiet von Orleans der heilige Bekenner Maximinus. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

Kapitel 61 – Die Aufnahme fremder Mönche

15. DEZEMBER – Es kann sein, dass ein fremder Mönch von weither kommt und als Gast im Kloster bleiben möchte. Wenn er mit der Lebensweise, die er dort antrifft, zufrieden ist und nicht etwa durch übertriebene Ansprüche Verwirrung ins Kloster bringt, sondern sich ohne Umstände mit dem, was er vorfindet, begnügt, nehme man ihn auf, und er bleibe, solange er will. Sollte er in Demut und Liebe eine begründete Kritik äußern oder auf etwas aufmerksam machen, so erwäge der Abt klug, ob ihn der Herr nicht gerade deshalb geschickt hat. Will er sich aber zur Beständigkeit verpflichten, weise man einen solchen Wunsch nicht zurück; man konnte ja seine Lebensführung kennenlernen, solange er Gast war. Erweist er sich aber in der Zeit seines Aufenthalts als anspruchsvoll und mit vielen Fehlern behaftet, muss man ihm nicht nur die Aufnahme in die klösterliche Gemeinschaft verweigern, sondern man sage ihm zu dem höflich, er solle gehen, damit nicht durch seinen beklagenswerten Zustand auch noch andere verdorben werden. Verdient er jedoch nicht, weggeschickt zu werden, nehme man ihn nicht erst auf seine eigene Bitte hin als Glied der Gemeinschaft auf, sondern lege ihm das Bleiben sogar nahe, damit andere von seinem Beispiel lernen. Wir dienen doch überall dem gleichen Herrn und kämpfen für den einen König.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
15. DEZEMBER – Zu Otterberg der selige Abt Philipp, von gutem Eifer verzehrt, erfreute er sein Kloster durch das beste Beispiel.
Gedenken an den seligen Bonaventura, Mönch von Clairvaux. Er wurde Bischof von Lucenais. Schlimme Widrigkeiten führten ihn wieder in sein Profeßkloster zurück, wo er 1294 im Hernn entschlief.( Nach dem Menologium von P. Adolf Dietrich S.O.Cist.)

KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
15. DEZEMBER – Gedächtnis des seligen Marinus, Abt in La Cava ( bei Salerno ). Ging ein in die Freude seines Herrn um 1170 / 71.
In Canterbury der heilige Erzbischof Nothelm.

In Bayern der heilige Wunibald, Bruder vom hl. Willibald und der hl. Walburga. Er war wie seine Geschwister, Mitarbeiter des hl. Bonifatius. Im Frühjahr 752 gründete er mit Hilfe des hl. Willibald das Kloster in Heidenheim  in der Diözese Eichstätt. Dort war sein Bruder Bischof. Gerne hätte Wunibald in Monte Cassino gelebt. Sein Bruder brachte ihn von diesem Vorhaben ab. So blieb er Abt in Heidenheim.

LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - DEZEMBER -
nach der Ordnung von 1963
15. - Viol. - Fer. 5. - De ea – Vigil. 3 lect. - RR.10, 11, 12 vom 2. ADVENTSSONNTAG Ecce apparebit..., Festina..., Rex noster...- Laud. Com. B.M.V. - mis. sine Gl. - or. una nec Alleluja - Praef. de adventu - Vesp. de seq. – Com. fer. Dicite: Pusillanimes...-

15. - violett – Freitag – Fer. VI - de ea - in der Vigil 3 lect. - RR. 10, 11, 12 vom 2. ADVENTSSONNTAG Ecce apparebit..., Festina..., Rex noster...- in Laudes Com. B.M.V.- in missa: vom 2. ADVENTSSONNTAG - kein Gloria - kein Allelujavers - Präf. de adventu - Vesp. vom folg. Tag Com. des Wochentages Dicite: Pusillanimes...-

HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE
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