Donnerstag, 19. Oktober 2017

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

20. OKTOBER

PATET PORTA MAGIS COR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien auestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und andere Gäste sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
20. OKTOBER In Avium im Vestinergebiet der Heimgang des heiligen Leviten und Martyrers Maximus. Aus Verlangen nach Leiden zeigte er sich den Verfolgern an und stand ihnen tapfer Rede. Da wurde er auf die Folter gespannt, mit Knütteln geschlagen und schließlich von einer Anhöhe herabgestürzt, völlig zerschlagen starb er. - Zu Agen in Frankreich der heilige Martyrer Caprasius. Er hatte sich vor der wütenden Verfolgung in eine Höhle geflüchtet. Als er jedoch hörte, welchen Kampf die selige Jungfrau Fides für Christus bestand, wurde er so mit Leidensmut erfüllt, daß er den Herrn bat, er möge aus der Höhlenwand reines Wasser hervorquellen lassen, wenn er ihn des Martyriums für würdig erachte. Als der Herr ihm diesen Wunsch erfüllte, eilte er getrost auf den Kampfplatz und verdiente sich in tapferen Streit unter Kaiser Maximianus die Palme des Martyriums. - In Paris die Übertragung heiliger Martyrer, des Diakons Georg und Aurelius. - Zu Köln das Leiden der heiligen Jungfrauen Martha und Saula mit vielen anderen. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

Kapitel 16 – Der Gottesdienst am Tage
20. OKTOBER – Es gelte was der Prophet sagt: "Siebenmal am Tag singe ich dein Lob". Diese geheiligte Siebenzahl Wird von uns dann erfüllt, wenn wir unseren schuldigen Dienst leisten zur Zeit von Laudes, Prim, Terz, Sext, Non, Vesper und Komplet; denn von diesen Gebetsstunden am Tag sagt der Prophet: "Siebenmal am Tag singe ich dein Lob." Von den nächtlichen Vigilien sagt derselbe Prophet: "Um Mitternacht stehe ich auf um dich zu preisen." Zu diesen Zeiten lasst uns also unserem Schöpfer den Lobpreis darbringen wegen seiner gerechten Entscheide, nämlich in Laudes, Prim, Terz, Sext, Non Vesper und Komplet. Auch in der Nacht lasst uns aufstehen, um ihn zu preisen.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
20. OKTOBER – Ein seliger Wilhelm, Novize in Savigny + 12. Jahrh. Er wurde mit anderen Hausheiligen in Savigny verehrt.
Gedenken an die selige Elisabeth a Deo, Nonne in Arouca. Sie war ganz in der Liebe zu Jesus eingebettet.
In der Diözese Auxerre Kirchweihe unserer Lieben Frau von Pontigny, gegr. 1114 ( Eine der vier Primarabteien des Zisterzienserordens.)
Weitere Kirchweihen von B.M.V. de Chalis, gegr. 1137; B.M.V. de La Merci-Dieu, gegr.1151 und B.M.V. de Volloires, gegr. 1138
Das Kloster der Heiligen, die 
Bernhardsgründung Himmerod ist 
nicht mehr!

DIE CAUSA HIMMEROD
Der Streit wurde heftig geführt. Schließlich landete die Streitsache in Rom. Mittlerweile regierte Papst Pius XI. die Kirche. Er hielt sich an die Gesetzeslage und sprach Himmerod der Communis Observantia zu. Der größte Teil der Flüchtlinge trat zur Allgemeinen Observanz über. Das Verhältnis zwischen Mariawald ist in den Jahren dann herzlich geworden und man half sich gegenseitig, wenn es nötig war. Ein Ehemaliger, P. Vitus Recke, wurde sogar Abt von Himmerod und hat seine ganze Lebenskraft in den Wiederaufbau der Abteikirche hingegeben. 1953 war die Grundsteinlegung, am 15. Oktober 1960 wurde die Kirche durch den Bischof von Trier konsekriert. Abt Vitus ging es wie dem hl. Propheten Moses, er durfte sein Werk fast fertig sehen, aber die Vollendung erlebte er nicht. Er ist am 18. Januar 1959 verstorben.
KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
20. OKTOBER – Gedächtnis des heiligen Vitalis. Er war Schüler des ersten Salzburger Bischofs Rupert und wohl ab 715/716 dessen Nachfolger als Bischof und Abt von St. Peter. Die Überlieferung spricht von seiner eifrigen Missionsarbeit im Pinzgau südlich von Salzburg.

LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - OKTOBER 
nach der Ordnung von 1963
20. - Vir. - Fer. 6 – De ea – Laud. Com. B.M.V.-Mis. Dom. 19 p. Pent. - sine Gl. - or una – Praef. communis - Vesp. de seq. fest. - Com. S. HILARIONIS, ABBAS Iste cognovit...& B.M.V.-

20. - grün – Freitag – Fer. VI – de ea - ( Ferialtag ) - in Laudes Com. B.M.V.- in missa: 19. SONNTAG n. PFINGSTEN - kein Gloria – 1 Oration - Präf. communis - Vesp. vom folg. Fest – Com. des HL. HILARION, ABT Iste cognovit...& B.M.V.-
HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE
Haftungsausschluß – rechtliche Hinweise1. Inhalt des Onlineangebotes
Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.
2. Verweise und Links
Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks"), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Autors liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem der Autor von den Inhalten Kenntnis hat und es ihm technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern. Der Autor erklärt hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten/verknüpften Seiten hat der Autor keinerlei Einfluß. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten /verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in vom Autor eingerichteten Gästebüchern, Diskussionsforen, Linkverzeichnissen, Mailinglisten und in allen anderen Formen von Datenbanken, auf deren Inhalt externe Schreibzugriffe möglich sind. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.
3. Urheber- und Kennzeichenrecht
Der Autor ist bestrebt, in allen Publikationen die Urheberrechte der verwendeten Bilder, Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu beachten, von ihm selbst erstellte Bilder, Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu nutzen oder auf lizenzfreie Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zurückzugreifen. Alle innerhalb des Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung ist nicht der Schluß zu ziehen, dass Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter geschützt sind! Das Copyright für veröffentlichte, vom Autor selbst erstellte Objekte bleibt allein beim Autor der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.
4. Datenschutz
Sofern innerhalb des Internetangebotes die Möglichkeit zur Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten (Emailadressen, Namen, Anschriften) besteht, so erfolgt die Preisgabe dieser Daten seitens des Nutzers auf ausdrücklich freiwilliger Basis. Die Inanspruchnahme und Bezahlung aller angebotenen Dienste ist - soweit technisch möglich und zumutbar - auch ohne Angabe solcher Daten bzw. unter Angabe anonymisierter Daten oder eines Pseudonyms gestattet. Die Nutzung der im Rahmen des Impressums oder vergleichbarer Angaben veröffentlichten Kontaktdaten wie Postanschriften, Telefon- und Faxnummern sowie Emailadressen durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderten Informationen ist nicht gestattet. Rechtliche Schritte gegen die Versender von sogenannten Spam-Mails bei Verstössen gegen dieses Verbot sind ausdrücklich vorbehalten.
5. Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses
Dieser Haftungsausschluß ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.



Mittwoch, 18. Oktober 2017

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

19. OKTOBER

PATET PORTA MAGIS COR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien auestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und andere Gäste sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
19. OKTOBER – Zu Rom der Heimgang der heiligen Martyrer Ptolomäus und Lucius unter Marcus Antoninus. Ptolomäus mußte lange in einem schmutzigen Kerker schmachten und wurde schließlich, da er ein öffentliches Bekenntnis zur Lehre Christi ablegte, zum Tode verurteilt. - Lucius bekannte sich freimütig als Christen, da traf ihn dasselbe Urteil. - Zu Antiochia als heilige Martyrer Beronicus, Pelagia und neunundvierzig Gefährten. - In Puteoli der Heimgang des heiligen Proculus, seiner Mutter Nicea und weiterer Martyrer.- Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

Kapitel 15 – Die Zeiten für das Alleluja
19. OKTOBER – Vom heiligen Osterfest bis Pfingsten wird immer wieder das Alleluja gesungen, zu den Psalmen wie auch zu den Responsorien. Von Pfingsten bis zum Beginn der Fastenzeit singt man es jede Nacht, aber nur zu den letzten sechs Psalmen der Vigil. An allen Sonntagen außerhalb der Fastenzeit werden die Cantica, die Laudes, Prim, Terz, Sext und Non mit Alleluja gesungen, die Vesper aber mit Antiphonen. Die Responsorien werden nie mit Alleluja gesungen, außer in der Zeit vom Osterfest bis Pfingsten.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
19. OKTOBER – Menologium Cisterciense oder kurtzbegrieffene Lebensverfassung....1731 im Original: In Franckreich der Seelige Amadeus ( Vater des seligen Bischofs Amedeus 28.1.) Edel von Geschlecht/ und in der Welt ein Herr von Alba-ripa ( Hauterive ), welcher in dem Closter Gutenthal ( Bonnevaux ) den Cistercienser Orden angenommen und dem Gebeth und anderen Tugend=Wercken lobwürdigst ergeben/letztlichen sein Leben in grosser Heiligkeit beschlossen.
Gedenken an die selige Elisabeth, Nonne im Kloster Herkenrode. Sie war mit Visionen und Stigmata begnadet, wie Abt Philippus von Clairvaux berichtet, der sie 1368 besuchte.

Kirchweihe der Abteien von Vaucelles, gegr. 1114 und von Royaumont im Beisein des hl. Königs Ludwig, welches er 1228 gegründet hat.

Das Kloster der Heiligen, die Bernhardsgründung Himmerod ist nicht mehr!
DIE CAUSA HIMMEROD
Es hätte nun alles gut werden können, wenn es nicht eine kanonische Regelung gegeben hätte, die besagte: Eine Abtei erlöscht als Rechtskörper 150 Jahre nach dem Tod des letzten Chorprofessen. Der letzte Chorprofesse war noch nicht 150 Jahre tot. - Auf diesen kanonischen Rechtspassus berief sich nun die Observantia communis in Gestalt der Abtei Marienstatt und reklamierte Himmerod für die allgemeine Observanz des Cistercienserordens. Himmerod hatte in der Tat vor der Säkularisation zur Oberservantia communis gehört. Mittlerweile war der Cistercienserorden bedauerlicher Weise in zwei selbstständige Orden zerfallen. - Die Situation war nun so. Auf der einen Seite heimatlose Mönche, die Gott dankten, daß sie wieder ein Zuhause hatten, auf der anderen Seite Mönche, denen viel am Besitz einer Bernhardsgründung gelegen war. Zu allem Überfluß meldete sich der Bischof von Trier zu Wort, dem mehr an einer Klostergründung gelegen war, die auch zur Aushilfe in der Seelsorge bereit war. Er unterstützte das Ansinnen der Marienstätter. ( wird fortgesetzt )
KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
19. OKTOBER – Gedächtnis der heiligen Frediswinda. Sie entstammte dem gehobenen sächsischen Adel. Einer geplanten Eheschließung entging sie durch Flucht und gründete in Binsay ein Nonnenkloster, dessen Äbtissin sie wurde. Man schrieb ihr wundersame Heilkräfte zu.

LITURGISCHER KALENDER O. Cist.OKTOBER
nach der Ordnung von 1963
19. - Vir. - Fer. 5 – De ea – Laud. Com. B.M.V.-Mis. Dom. 19 p. Pent. - sine Gl. - or una – Praef. communis - Vesp. de fer. - Com. B.M.V. -

19. - grün - Donnerstag - Fer. V - de ea ( Ferialtag ) - in Laudes Com. B.M.V.- in missa: 19. Sonntag n. Pfingsten - kein Gloria - 1 Oration - Präf. communis - Vesper vom Tag - Com. B.M.V.-

HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE
Haftungsausschluß – rechtliche Hinweise1. Inhalt des Onlineangebotes
Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.
2. Verweise und Links
Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks"), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Autors liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem der Autor von den Inhalten Kenntnis hat und es ihm technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern. Der Autor erklärt hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten/verknüpften Seiten hat der Autor keinerlei Einfluß. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten /verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in vom Autor eingerichteten Gästebüchern, Diskussionsforen, Linkverzeichnissen, Mailinglisten und in allen anderen Formen von Datenbanken, auf deren Inhalt externe Schreibzugriffe möglich sind. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.
3. Urheber- und Kennzeichenrecht
Der Autor ist bestrebt, in allen Publikationen die Urheberrechte der verwendeten Bilder, Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu beachten, von ihm selbst erstellte Bilder, Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu nutzen oder auf lizenzfreie Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zurückzugreifen. Alle innerhalb des Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung ist nicht der Schluß zu ziehen, dass Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter geschützt sind! Das Copyright für veröffentlichte, vom Autor selbst erstellte Objekte bleibt allein beim Autor der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.
4. Datenschutz
Sofern innerhalb des Internetangebotes die Möglichkeit zur Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten (Emailadressen, Namen, Anschriften) besteht, so erfolgt die Preisgabe dieser Daten seitens des Nutzers auf ausdrücklich freiwilliger Basis. Die Inanspruchnahme und Bezahlung aller angebotenen Dienste ist - soweit technisch möglich und zumutbar - auch ohne Angabe solcher Daten bzw. unter Angabe anonymisierter Daten oder eines Pseudonyms gestattet. Die Nutzung der im Rahmen des Impressums oder vergleichbarer Angaben veröffentlichten Kontaktdaten wie Postanschriften, Telefon- und Faxnummern sowie Emailadressen durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderten Informationen ist nicht gestattet. Rechtliche Schritte gegen die Versender von sogenannten Spam-Mails bei Verstössen gegen dieses Verbot sind ausdrücklich vorbehalten.
5. Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses
Dieser Haftungsausschluß ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.



Dienstag, 17. Oktober 2017

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

18. OKTOBER

PATET PORTA MAGIS COR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien auestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und andere Gäste sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
18. OKTOBER – Der Heimgang des heiligen Evangelisten Lukas. Er starb mit dreiundsiebzig Jahren, voll des Heiligen Geistes, in Bithynien. Man überführte seine Gebeine im zwanzigsten Jahr des Kaisers Konstantin nach Konstantinopel. - Zu Antiochien der heilige Bischof Asklepias. Er gehört zur Heldenschar jener Martyrer, die unter Makrinus ruhmvoll litten. - Im Gebiet von Beauvais der heilige Blutzeuge Justus. - In Afrika der heilige Martyrer Viktor und seine Gefährten. - Zu Rom die heilige Tryphonia, Gattin des Kaisers Decius.- Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

Kapitel 14 – Die Vigilien an den Festtagen
18. OKTOBER – An den Festtagen der Heiligen und an allen Feiertagen halte man es so, wie wir es für den Sonntag bestimmt haben. Nur Psalmen, Antiphonen und Lesungen sind eigens für die Festtage ausgewählt. Die oben angegebene Ordnung werde aber beibehalten.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
18. OKTOBER – In Clairvaux das Gedächtnis des seligen Mönches Guichardus. Der selige Robert de Brugis war ihm Lehrmeister auf dem rauhen und engen Weg ins Himmelreich. Unter seiner Führung gelangte er zu großer Vollkommenheit, die nicht nur Clairvaux, sondern den ganzen Cistercienserorden erleuchtete.
Ebenfalls zu Clairvaux die Übertragung der Gebeine der seligen Aleydis, der Mutter unseres hl. Vaters Bernhard.

In den Niederlanden im Kloster Afflighem die Erinnerung an ein wundersames Ereignis aus dem Leben unseres hl. Vaters Bernhard. Ein dort verehrtes Bildnis der Allheiligen Gottesmutter rief dem hl. Bernhard mit heller Stimme zu: Salve Bernarde. Viele Geistliche und eine Volksmenge waren Zeugen dieses Wunders. Es versteht sich, daß dieses Bild von da an in großer Verehrung gehalten wurde.

Das Kloster der Heiligen, die Bernhardsgründung Himmerod ist nicht mehr!
DIE CAUSA HIMMEROD
In den politischen Wirren nach dem 1. Weltkrieg wurden die deutschen Mönche des Cistercienserklosters Maria Stern ( O. Cist. s.o. ) in Bosnien 1919 vertrieben. Sie kamen zu ihrem Mutterkloster Mariawald. Der P. Immediat, Laurentius Wimmer, Abt von Mariawald war nun in die Pflicht genommen den vertriebenen Mitbrüdern aus dem Tochterkloster eine neue Heimat zu verschaffen. Als Geschäftsführer für diese schwere Aufgabe wurde P. Christopherus Elsen ausersehen. Als erstes mußte eine entsprechende Unterkunft beschafft werden. Es gab viele Möglichkeiten, schließlich kam man mit dem Reichsgrafen von Kesselstatt ins Geschäft, der die mittlerweile fast wertlose Immobilie Himmerod ( vermutlich zu seiner großen Freude ) an die Abtei Mariawald verkaufte. Von der ehemaligen Klosteranlage existierten rudimentäre Reste der Abteikirche: die Westfassade, die Giebelwand des südl. Querschiffes und Teile der Apsis. Das Klostergebäude war kaum mehr als Ruine zu bezeichnen. Einigermaßen gut erhalten war das Pfortengebäude mit der ehemaligen Fremdenkapelle. Dort nun begann unter großen Entbehrungen das regulare Leben unserer Vertriebenen. ( wird fortgesetzt )
KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
18. OKTOBER – Gedenken an den seligen Poppo. Um 1000 unternahm er eine Pilgerfahrt ins Heilige Land und besuchte die Gräber der Apostel in Rom. Danach trat er in Reims ins Kloster St-Thierry ein. 1008 begegnete er dort dem berühmten Abt und Klosterreformer Richard und folgte diesem in sein Kloster St-Vanne, wo er das Amt des Cellerars versah. Bald wurde er Abt in Beaulieu-en-Argonne. Kaiser Heinrich II. setzte ihn 1020 als Abt in Stablo - dem heutigen Stavelot in Belgien ein. 1024 wurde er Abt von St. Maximin in Trier.

LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - OKTOBER 
nach der Ordnung von 1963
18. - Rubr. - Fer. 4 – S. LUCAS, EVANGELIST. – MM. maj. – Mis. Gl. - or una – Cr. - Praef. de apostolis - Vesp. de fest. - sine Com. -

18. - rot – Mittwoch - Fer. IV - HL. LUKAS, EVANGELIST – MM. maj. - in missa: Gloria – 1 Oration - Credo - Präf. de apostolis - Vesper vom Fest - Sonntagspsalmen – keine Com. -
HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE.



Montag, 16. Oktober 2017

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

16. OKTOBER

PATET PORTA MAGIS COR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien auestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und andere Gäste sind herzlich willkommen.

Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
17. OKTOBER – Zu Antiochien der Heimgang des heiligen Heron, eines Schülers des heiligen Ignatius. Er wurde auch sein Nachfolger im Bischofsamt und folgte treu den Spuren seines Meisters. Aus Liebe für Christus starb er für die ihm anvertraute Herde. -
In Nikomedien das Leiden der heiligen Victor, Alexander und Marianus. -
Zu Orange in Frankreich der heilige Bischof Florentius. Im Glanze vieler Tugenden entschlief er im Frieden. - Im Gebiet von Nivernensis der heilige Priester und Bekenner Vincentius. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

Kapitel 13 – Die Laudes an den Werktagen
17. OKTOBER – Die Feier von Laudes und Vesper gehen niemals zu Ende, ohne das am Schluss der Obere das Gebet des Herrn von Anfang an so spricht, dass alle es hören können; denn immer wieder gibt es Ärgernisse, die wie Dornen verletzen. Wenn die Brüder Beten und sprechen: "Vergib uns, wie auch wir vergeben", sind sie durch dieses Wort gebunden und reinigen sich von solchen Fehlern. Bei den anderen Gebetszeiten wird nur der Schluss dieses Gebetes laut gesprochen, so dass alle antworten: "Sondern erlöse uns von dem Übel".

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
17. OKTOBER – In Frankreich die Beisetzung des seligen Gilbert, mit dem Beinamen der Große, weiland Abt von Citeaux. Er war nicht nur im Tugendstreben groß, sondern er ragte auch durch Gelehrsamkeit und Wissen hervor. Nachdem er selig entschlafen war, geschah manch Wunderbares an seinem Grab.
In Spanien der ehrwürdige Cisterciensermönch Chrysostomus a conceptione. Nach einem Leben in Mühsal und reichlicher Arbeit wurde er zur ewigen Belohnung gerufen.
 Kirchweihe unserer Lieben Frau von Cistertium (Citeaux ), gegr. 1098 

LOQUAMUR DE ORDINE NOSTRO
Laßt uns über unseren Orden sprechen 
( Eröffnungsworte des Abtes im Kapitel, wenn Ordensangelegenheiten 
besprochen werden )
Das Kloster der Heiligen, die Bernhardsgründung Himmerod ist nicht mehr!
DIE CAUSA HIMMEROD
Um die Mitte des 19. Jahrh. starb der letzte Chorprofesse des alten Himmerod als Pfarrer in einem Moseldorf. Kurz vor seinem Tod blickte er in die Zukunft: „Wenn Birken auf den Ruinen der Klosterkirche wachsen, dann kommen wir wieder“. Und so war es. - In den nächsten Ausgaben dieses Blogs wird über die Wiedererrichtung der Abtei Himmerod berichtet. Der Autor dieses Artikels hat die Informationen darüber, sozusagen aus erster Hand, durch Rev. mus. P. D. Christopherus Elsen, weiland Abt des Klosters Mariawald, erhalten.
KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
17. OKTOBER – HODIE VACAT

LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - OKTOBER -
nach der Ordnung von 1963
17. - Nigr./Vir. - Fer. 3 – De ea - OFFIZIUM FERIALIS - in Laudes Com. B.M.V.- Mis. conv. missa 4 de requiem - Or una Deus cui proprium…- Praef. defunctorum – Mis. lect: de Dom 19 p. Pent. - sine Gl. - or una – Praef. communis - Vesp. de seq. fest. - sine Com. -

17. - schwarz / grün - Dienstag - Fer. III - de ea ( Ferialtag ) - OFFIZIUM FERIALIS - in Laudes Com. B.M.V.- Konventmesse: missa 4 de requiem - 1 Oration Deus cui proprium…- Präf. defunctorum - in Missa lecta: vom 19. Sonntag n. Pfingsten - kein Gloria - 1 Oration - Präf. communis - Vesper vom folg. Fest - Sonntagspsalmen - keine Com.-
HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE.



Sonntag, 15. Oktober 2017

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

16. OKTOBER

PATET PORTA MAGIS COR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien auestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und andere Gäste sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
16. OKTOBERIn Afrika zweihundertsiebzig heilige Martyrer, die zusammen die Krone empfingen. - Ebenfalls daselbst die heiligen Martinianus und Saturianus mit ihren zwei Brüdern. Sie wurden wegen ihres treuen Festhaltens am katholischen Glauben von ihrem häretischen Herrn mit knorrigen Knütteln geschlagen und bis auf die Knochen zerfleischt. Lange Zeit ertrugen sie dies; doch am folgenden Tag waren sie jedesmal wieder heil und gesund. Da schickte man sie in die Verbannung. - Zuletzt wurden sie mit den Füßen an Rennwagen gebunden und über dornigem Waldgelände zu Tode geschleift. Mit ihnen litt auch die Jungfrau Maxima. Ferner wieder in Afrika, die heiligen Martyrer Saturninus und Nereus, sowie dreihundertfünfundsechzig Leidensgenossen. - Im Gebiet von Bourges der heilige Bischof Ambrosius. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

Kapitel 13 – Die Laudes an den Werktagen
16. OKTOBER – Die Laudes an den Werktagen werden in folgender Ordnung gefeiert: Man singt Psalm 66 ohne Antiphon wie am Sonntag, etwas langsam, damit alle beim Psalm 50 anwesend sind. Psalm 50 wird mit Antiphon gesungen. Es folgen zwei Psalmen nach der üblichen Ordnung: am Montag Psalm 5 und Psalm 35; am Dienstag Psalm 42 und Psalm 56; am Mittwoch Psalm 63 und Psalm 64; am Donnerstag Psalm 87 und Psalm 89; am Freitag Psalm 75 und Psalm 91; am Samstag aber Psalm 142 und das Canticum aus dem Deuteronomium, das in zwei "Ehre sei dem Vater" geteilt wird. An den anderen Tagen singt man je ein Canticum aus den Propheten, wie es in der Kirche von Rom Brauch ist. Darauf folgen die Lobpsalmen, eine Lesung aus den Briefen des Apostels Paulus, auswendig vorgetragen, ein Responsorium, ein Hymnus des Ambrosius, der Versikel, das Canticum aus dem Evangelium, die Litanei und der Abschluss.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
16. OKTOBER – In Trebnitz in Schlesien die heilige Witwe Hedwig. Nach dem Tod ihres Gatten, des Herzogs Heinrich von Schlesien, zog sie sich in dieses Kloster zurück, das sie aus ihrem Vermögen gegründet hatte. Ihre Tochter war dort Äbtissin. Wir würden sie heute als Oblatin bezeichnen. Das dürfte auch der Grund sein, warum der Orden sie mit einem Fest von iii. Lect. ehrt und hinter ihrem Namen O.N. ( Ordinis nostri ) steht. Von Clemens IV. wurde sie in das Verzeichnis der Heiligen aufgenommen.
In England der selige Balduin, Mönch und Abt der Abtei Forde. Er wurde Erzbischof von Canterbury. Angesehen ob seiner guten Werke und beispielhaftes Tugendstreben, hat er auch mit großer Weisheit seines Amtes gewaltet. Auf der Fahrt in das Heilige Land, ist er in Syrien gestorben. Sein Tod erfüllte die Seinen mit Trauer und Wehmut.
In Spanien der heilige Bernhard, Abt des Klosters Santes Creus bei Taragona. Er wurde Bischof von Vic. In diesem Amt erwies er sich als wahrhaft apostolischer Mann von asketischer Lebensweise. Die zahlreich vorhandenen Häretiker versuchte er durch Glaubenspredigten zu bekehren. Auch unterstützte er die Wiedereroberung der vom Islam beherrschten Städte. Reich an Verdiensten ging er in das ewige Reich.

LOQUAMUR DE ORDINE NOSTRO

Laßt uns über unseren Orden sprechen
( Eröffnungsworte des Abtes im Kapitel, wenn 
Ordensangelegenheiten besprochen werden )
Das Kloster der Heiligen, die 
Bernhardsgründung Himmerod ist 
nicht mehr!
Super flumina Babylonis, illic sedimus et flevimus: cum recordaremur Sion. ( Ps. 136 )
Eine 900-jährige Tradition ( Nicht ganz richtig: Das Kloster als solches war mehr als 120 Jahre eine hoffnungslose Ruine ) steht vor dem Aus: Das Zisterzienserkloster Himmerod in der Eifel wird aufgelöst. Dies hat das Kongregationskapitel der Mehrerauer Kongregation als höchste Instanz der deutschsprachigen Zisterzienserklöster in der vergangenen Woche entschieden, wie das Kloster am Samstagmorgen mitteilte. "Die wirtschaftlich angespannte Situation, aber vor allem die geringe Zahl der Mönche, waren entscheidend für diesen schweren Schritt", erklärte Abt Johannes. Vor sechs Jahren hätten noch zehn, derzeit nur noch sechs Mönche dem Konvent angehört. Sie hätten nun die Möglichkeit, in ein anderes Kloster ihrer Wahl überzusiedeln. Laut Abtei gehen die Liegenschaften in den Besitz des Bistums Trier über. Bischof Stephan Ackermann sei bereits offiziell über die Auflösung des Klosters informiert worden. Noch seien aber keine Entscheidungen getroffen worden, erklärte der Sprecher der Diözese, Andre Uzulis: "Das Bistum Trier wird die Lage nach dem Beschluss der Kongregation eingehend prüfen und zu gegebener Zeit über die nächsten Schritte entscheiden."    ( Aus: katholisch.de )
KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
16. OKTOBER – Gedächtnis des seligen Anastasius. Er stammte aus Venedig. Dort erhielt er seine Ausbildung, die auch gründliche Beherrschung der griechischen und lateinischen Sprache umfaßte. Er wurde Mönch auf dem Mont St.- Michel. Abt Hugo von Cluny gewann ihn für Cluny, wo er ein Vorbild für das Mönchtum wurde.
In Mainz Gedenken an den heiligen Erzbischof Lullus. Geboren in Wesssex. Er kam als Kind ins Kloster Malmesbury und wurde dann Mönch. Bei einer Wallfahrt lernte er in Rom den hl. Bonifatius kennen. Der nahm ihn nach Germanien mit um ihm als Sekretär bei der Verkündigung des Evangeliums zu helfen; Bonifatius nannte ihn seinen geistlichen Sohn. Zunächst lebte er wohl im Kloster zu Ohrdruf. Er wurde Archidiakon, bald darauf Priester. 752 setzte Bonifatius Lullus als Chorbischof in Mainz und zu seinem Koadjutor ein, 753 auf einem Reichstag zu seinem Nachfolger als Bischof von Mainz.
Im Kloster Moutier - en - Der in Frankreich der heilige Abt und Blutzeuge Bercharius.

LITURGISCHER KALENDER O. Cist.OKTOBER 
nach der Ordnung von 1963
16. - Alb. - Fer. 2 – S. HEDWIG ( JADWIGA ), VIDUA O.N. - iii. lect. - in Laudes Com. B.M.V.-Mis. Gl. - or una – Praef. communis - Vesp. de fer. - Com. B.M.V.-

16. - weiß - Montag – Fer. II - HL. HEDWIG, WITWE O.N. - iii. lect. - in Laudes Com. B.M.V.- in missa: Gloria - 1 Oration - Präf. communis - Vesper vom Tag – Com. B.M.V.-
HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE.